{"id":9937,"date":"2019-12-19T01:21:29","date_gmt":"2019-12-19T07:21:29","guid":{"rendered":"https:\/\/stagingxx.unisig.com\/?p=9937"},"modified":"2025-01-24T14:16:57","modified_gmt":"2025-01-24T20:16:57","slug":"automatisierung-von-tiefbohren-ist-mehr-als-das-laden-von-teilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unisig.com\/de\/automatisierung-im-tiefbohren-ist-mehr-als-be-und-entladen\/","title":{"rendered":"Automatisierung im Tiefbohren ist mehr als Beladen \/ Entladen von Teilen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<header class=\"entry-header\">\n<p class=\"entry-meta\"><em><time class=\"entry-time\">Zuerst ver\u00f6ffentlicht in <\/time><\/em><a href=\"https:\/\/www.mmsonline.com\/blog\/post\/deep-hole-drilling-automation-is-more-than-part-loadunload\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em><time class=\"entry-time\">Modern Machine Shop<\/time><\/em><\/a><\/p>\n<p>VON ANTHONY FETTIG, CEO \u2014 UNISIG DEEP HOLE DRILLING SYSTEMS<\/p>\n<p>Beim Tiefbohren ist die Werkst\u00fcckhandhabung vielleicht das sichtbarste Automatisierungselement, aber nicht unbedingt das wirkungsvollste. Oftmals ist es die interne Prozessautomatisierung, die selbst bei einer manuell beschickten Bohrmaschine die bedeutsamsten Ergebnisse liefert.<\/p>\n<p>Bei der Automatisierung des Tiefbohrens gibt es prozessspezifische Herausforderungen. Dazu geh\u00f6ren die Komplexit\u00e4t der (Auf-)Spannvorrichtung \u2013 zur Sicherstellung der Werkzeugausrichtung erforderliche Elemente wie F\u00fchrungsbuchsen und L\u00fcnetten, die in einer herk\u00f6mmlichen Dreh- oder Fr\u00e4smaschine nicht vorhanden sind \u2013 und Werkst\u00fcckeigenschaften wie L\u00e4nge und Gewicht.<\/p>\n<p>Lange Werkst\u00fccke bedeuten eine lange Bohrzykluszeit, und die Aufrechterhaltung der Produktionsgeschwindigkeit erfordert oft mehrspindlige Tiefbohrsysteme. Leider bedeutet das Anhalten einer zwei- oder vierspindligen Maschine, dass zwei oder vier Spindeln stillstehen, bis die Teile geladen und entladen werden. Je mehr Teile sich in diesen F\u00e4llen gleichzeitig in der Maschine befinden, desto mehr kann die Automatisierung die Zykluszeit bei laufender Maschine beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung dieses Problems in Mehrspindelmaschinen erfordert eine interne Automatisierung, um die Ziele von Lean Manufacturing und Ein-St\u00fcck-Fluss zu erreichen. Die in die Maschine integrierten Lader vereinzeln Prozesse, sodass Sie selbst innerhalb einer kleinen Charge von vier St\u00fcck den One-Piece-Flow beibehalten. Der Bediener oder die Automatisierungsausr\u00fcstung legt ein Teil ein und nimmt ein Teil heraus, und die Maschine man\u00f6vriert im Inneren, um diese vier Teile so zu sequenzieren, dass die Spindelstillstandszeiten minimiert werden und gleichzeitig vor- und nachgelagerte Prozesse f\u00fcr den One-Piece-Flow beibehalten werden. Zum Beispiel k\u00f6nnten Teile auf ein intelligentes F\u00f6rderband geladen, indexiert und f\u00fcr den Bohrzyklus in Spannfutter gehoben werden, bevor sie auf der Auslaufseite durch Roboter entladen werden, damit es keine Engp\u00e4sse f\u00fcr einen kontinuierlichen Produktionsfluss gibt.<\/p>\n<p>Werkzeug-Standzeitmanagement ist eine weitere Form der internen Automatisierung. Durch die R\u00fcckmeldung an die Maschine kann der Tiefbohrprozess bei Bedarf angepasst oder gestoppt werden, bevor Werkzeuge und Teile besch\u00e4digt werden.<\/p>\n<p>Die Werkzeugstandzeitverwaltung ist in die Maschinensteuerung integriert, und die Maschine erfasst Drehmoment, Vorschub und K\u00fchlmittel. Der Sp\u00e4nezustand ist in der Regel der erste Indikator f\u00fcr Verschlei\u00df, f\u00fcr dessen Erkennung ansonsten ein Bediener anwesend sein m\u00fcsste, so dass die Maschine den Prozess tats\u00e4chlich \u00fcberwacht und den Verschlei\u00df der Werkzeuge vorhersagen und erkennen kann wann sie ausgetauscht werden m\u00fcssen. Ein Standzeit-Management-System kann auch die Bohrl\u00e4nge und die Anzahl der Zyklen z\u00e4hlen und dann zum richtigen Zeitpunkt einen Werkzeugwechsel veranlassen.<\/p>\n<p>Diese Art der maschineninternen Automatisierung ebnet den Weg f\u00fcr die externe Automatisierung. Im weiteren Verlauf des Prozesses erleichtern hochstandardisierte Optionen f\u00fcr Maschinen mit Robotervorbereitung wie eine automatische T\u00fcr, Werkst\u00fcck-Sensoren und programmierbare Werkst\u00fcckaufnahmen das sp\u00e4tere Hinzuf\u00fcgen eines Roboters. Diese Maschinen mit Robotervorbereitung schaffen bereits Effizienz, bevor sie vollst\u00e4ndig automatisiert sind. Auch bei manueller Beladung machen die automatischen T\u00fcren und die programmierbare Werkst\u00fcckspannung den Prozess effizienter.<\/p>\n<p>Nach UNISIGs Erfahrung erm\u00f6glicht ein integrierter Reibahlen-Werkzeugwechsler Betrieben erhebliche Durchsatzsteigerungen sogar mit einem (menschlichen) Bediener. Mit dieser Technologie k\u00f6nnen Anwender das Produktionstempo beim Beladen der Maschine beibehalten, w\u00e4hrend das Einlegen von Reibwerkzeugen f\u00fcr jeden Zyklus entf\u00e4llt. Dies erm\u00f6glicht es dem Bediener sich auf andere Aufgaben wie zus\u00e4tzliche Qualit\u00e4tspr\u00fcfungen und Werkzeugsetups au\u00dferhalb der Maschine zu konzentrieren.<\/p>\n<\/header>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_btn title=&#8221;Finden Sie Tiefbohrmaschinen f\u00fcr Gro\u00dfserien&#8221; shape=&#8221;square&#8221; css=&#8221;&#8221; link=&#8221;url:https%3A%2F%2Funisig.com%2Fde%2Falle-maschinen%2Funi-serie-tiefbohrmaschinen%2F|title:UNE%20Series%20Machines&#8221;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Bohren in tiefen L\u00f6chern ist das Teilehandling m\u00f6glicherweise das sichtbarste Automatisierungselement, aber nicht unbedingt das wirkungsvollste. Oft ist es die interne Prozessautomatisierung, die selbst mit einer manuell geladenen Bohrmaschine die wichtigsten Ergebnisse liefert.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7206,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[201,1227,240,350],"tags":[],"post_folder":[],"class_list":["post-9937","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-technische-artikel","category-anwendungen-de","category-anwendungen","category-vorgestellt"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9937"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9937\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9937"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/unisig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=9937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}